Sicherheit und Datenschutz

Die medizinischen Daten sind bestens geschützt!

Dafür sorgt das Gesetz. Die Organisation des elektronischen Patientendossiers und dessen technische Sicherung sind im Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) verankert. Darin sind insbesondere die Speicherung und der Austausch von Daten im Zusammenhang mit dem EPD geregelt.

CARA ist von einer unabhängigen Stelle gemäss Anforderungen der Bundesgesetzgebung zertifiziert. Es werden regelmässige Kontrollen durchgeführt.

Wie im Gesetz vorgesehen, haben Krankenversicherer, Arbeitgebende und der Staat keinen Zugriff auf die Daten aus dem EPD.

Allgemeine Informationssicherheits- und Datenschutzpolitik

Die Wahl liegt bei der Patientin und beim Patienten!

Das CARA-Gesundheitsdossier gehört der jeweiligen Patientin oder dem jeweiligen Patienten, welche/r den behandelnden Gesundheitsfachpersonen Zugriff auf die nötigen Daten erteilen kann. Die Patientin oder der Patient kann auch festlegen, welche Unterlagen während der Dauer der Zugriffsberechtigung eingesehen werden können.

Jedem Dokument wird eine Vertraulichkeitsstufe zugeordnet. Damit kann die Patientin oder der Patient für jedes Dokument selbst entscheiden, welche Fachperson es einsehen kann:

  • Normal zugänglich: Ein neu eingestelltes Dokument wird automatisch der Stufe «normal zugänglich» zugeordnet. Jede von der Patientin oder vom Patienten dazu berechtigte Gesundheitsfachperson kann es einsehen.
  • Eingeschränkt zugänglich: Geeignete Vertraulichkeitsstufe für die Dokumente, welche die Patientin oder der Patient als schützenswert empfindet, und welche folglich nur von Fachpersonen eingesehen werden können, denen sie oder er erweiterte Zugriffsrechte erteilt hat (z.B. Hausärztin/Hausarzt).
  • Geheim: Nur die Patientin oder der Patient, der/dem das CARA-Gesundheitsdossier gehört, hat Zugriff auf die Dokumente dieser Vertraulichkeitsstufe.