Bevölkerung

Was ist das EPD?

Das elektronische Patientendossier (EPD) ist ein sicherer virtueller Bereich, in dem Sie alle Informationen rund um Ihre Gesundheit ablegen können. Das EPD ist Ihre Krankengeschichte, genau gleich wie das Dossier, das die Ärztin oder der Arzt über Sie führt. Der grosse Unterschied besteht darin, dass das EPD über eine sichere Internetverbindung jederzeit und von überall her abrufbar ist.

Das EPD gehört Ihnen!

Das elektronische Patientendossier und die darin enthaltenen Daten gehören Ihnen. Sie allein bestimmen, welchen Gesundheitsfachpersonen Sie eine Zugriffsberechtigung erteilen und auf welche Informationen diese Personen zugreifen können. Sie können natürlich auch eine Vertrauensperson aus Ihrem Umfeld bezeichnen, die sich für Sie darum kümmert.

Zusammenfassend ist das EPD ein hochsicherer virtueller Bereich, der Ihr Gesundheitsmanagement und Ihre Gesundheitsversorgung vereinfachen wird. Damit kann die allgemeine Qualität Ihrer Behandlungen und Therapien optimiert werden – alles zugunsten Ihrer Gesundheit.

Verband CARA
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1066 Épalinges
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Wozu dient das EPD?

Das elektronische Patientendossier (EPD) ermöglicht Folgendes:

  • All Ihre Gesundheitsdaten werden sicher an einem einzigen Ort abgespeichert.
    Das EPD vereint alle Dokumente und Daten rund um Ihre Gesundheit an einem einzigen Ort (online, hochsicher gemäss den internationalen Normen und dem Bundesgesetz über den Datenschutz). Röntgenbilder, Impfbüchlein, Rezepte für die Apotheke, Austrittsbericht des Spitals usw. werden allesamt direkt von den Gesundheitsfachpersonen in Ihrem EPD gespeichert. Sie können aber auch selbst gesundheitsrelevante Informationen hinzufügen, beispielsweise Ihre Blutgruppe,  Allergien, Ihre Patientenverfügung, Notfallkontakte und noch vieles mehr. Diese Daten sind auf hochsicheren und zertifizierten Servern in der Schweiz gespeichert und werden nur angezeigt, wenn Sie sie aufrufen.
  • Der Zugriff auf Ihre Daten wird für Sie und für die Personen, denen Sie entsprechende Zugriffsrechte gewähren, vereinfacht.
    Mit dem EPD können Sie all Ihre Gesundheitsunterlagen jederzeit und von überall her online einsehen. Mit Ihren persönlichen Identifikationsangaben haben Sie (oder Ihre Angehörigen, falls Sie das wünschen) über eine gesicherte Website mit jedem internetfähigen Gerät Zugriff auf Ihr Patientendossier. Damit stärkt das EPD auch Ihre Patientenrechte: Sie (oder Ihre Angehörigen) haben es zu jedem Zeitpunkt selbst in der Hand, den Gesundheitsfachpersonen Zugriff auf die wichtigen Unterlagen zu Ihrer Gesundheit zu gewähren. Ausserdem behalten Sie den Gesamtüberblick über Ihre Gesundheit und beteiligen sich aktiv an Ihrer Behandlung.
  • Die Qualität der medizinischen Versorgung wird verbessert.
    Mit einem einfachen Zugriff auf alle nützlichen Unterlagen zu Ihrer Gesundheit erhalten die Fachpersonen alle nötigen Informationen, um zu entscheiden, welche Behandlung in Ihrer Situation am besten geeignet ist. Dank dem EPD wird auch der sichere Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Gesundheitsfachpersonen erleichtert und beschleunigt. Letzten Endes trägt ein Gesamtüberblick über Ihre gesundheitliche Situation dazu bei, die Qualität und die Sicherheit der medizinischen Behandlungen zu steigern.

Mit CARA bleiben Sie immer mit Ihrer  Gesundheit verbunden.

Consultation médicale

Comment s'inscrire?

Wie kann ich mich anmelden?

Das elektronische Patientendossier (EPD) wird ab Frühjahr 2020 in den Kantonen Genf, Wallis, Waadt, Freiburg und Jura verfügbar sein.

Wenn Sie sich für das EPD interessieren, werden wir Sie gerne zum gegebenen Zeitpunkt kontaktieren. Sie müssen lediglich das untenstehende Formular ausfüllen und absenden.

Captcha

Sicherheit und Datenschutz

Sie haben die Wahl!

Das elektronische Patientendossier (EPD) gehört Ihnen. Sie können den Gesundheitsfachpersonen, die sich um Sie kümmern, Zugriff auf Ihre Daten gewähren. Sie können auch festlegen, welche Art von Unterlagen während der Dauer der Zugriffsberechtigung eingesehen werden können. Das haben alleine Sie in der Hand!

Jedem Dokument wird eine Vertraulichkeitsstufe zugeordnet. Damit können Sie für jedes Dokument in Ihrem EPD genau festlegen, wer es einsehen kann und wer nicht:

  • Normal zugänglich: Ein neu eingestelltes Dokument wird automatisch der Stufe «normal zugänglich» zugeordnet. Jede von Ihnen berechtigte Gesundheitsfachperson kann es einsehen.
  • Eingeschränkt zugänglich: Geeignete Vertraulichkeitsstufe für die Dokumente, die Sie als schützenswert empfinden, und die folglich nur von Personen eingesehen werden können, denen Sie erweiterte Zugriffsrechte gewährt haben (z.B. Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt).
  • Geheim: Niemand ausser Sie selbst als Eigentümer/in Ihres EPD kann die Dokumente dieser Vertraulichkeitsstufe einsehen.


Ihre Daten sind bestens geschützt!

Der Schutz Ihrer Gesundheitsdaten wird durch das Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) und das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) geregelt. Die Organisation des EPD und die technische Sicherung sind gesetzlich festgelegt. CARA und die verschiedenen IT-Anbieter führen eine Überprüfung, Zertifizierungen und regelmässige Kontrollen durch.

Um sicherzustellen, dass medizinische Daten nicht in das Dossier der falschen Person gelangen, weist der Bund jeder Patientin und jedem Patienten bei der Eröffnung ihres/seines EPD eine Patientenidentifikationsnummer zu. Darüber hinaus ist der Zugriff auf das EPD durch eine 2-Faktor-Authentifizierung gesichert, wie es beispielsweise auch beim eBanking der Fall ist.

Wenn Sie möchten, dass Ihr EPD von einer Vertrauensperson verwaltet wird, von jemandem, der Sie gut kennt und der sich im Alltag um Ihre gesundheitlichen Belange kümmert, so können Sie dieser Person Zugriff auf Ihr EPD gewähren. Diese Vertrauensperson wird damit die gleichen Zugriffsrechte wie Sie erhalten.

Sécurité et protection des données

Qui participe ?

Wer ist beteiligt?

Ab dem Frühjahr 2020 werden zwei Millionen Einwohnerinnen und Einwohner das elektronische Patientendossier (EPD) nutzen können! Die Spitäler und Privatkliniken, einschliesslich der Rehakliniken und Psychiatrien, sind gesetzlich verpflichtet, spätestens ab dem 15. April 2020 ein EPD anzubieten. Für die Geburtshäuser und Pflegeheime gilt als Frist der 15. April 2022.

Um das EPD der Bevölkerung anzubieten, wird allen stationären Gesundheitsinstitutionen (Spitäler, Kliniken, Pflegeheime usw.), aber auch den ambulanten Leistungserbringern (frei praktizierende Ärztinnen und Ärzte, Spitex, Physiotherapeutinnen und -therapeuten, Apotheker/innen) empfohlen, der Stammgemeinschaft CARA beizutreten. Eine Stammgemeinschaft wird im Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) als eine organisatorische Einheit von Gesundheitsfachpersonen und deren Einrichtungen definiert. Die Stammgemeinschaft ist sowohl auf technischer als auch auf organisatorischer Ebene zertifiziert. CARA führt das EPD aktuell mit den folgenden Pilotinstitutionen ein:

HUG - Hôpitaux Universitaires de Genève Hôpitaux Universitaires de Genève (HUG)
Spital Wallis Spital Wallis
Centre hospitalier universitaire vaudois  - CHUV Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV)
Fédération des hôpitaux vaudois Fédération des hôpitaux vaudois (FHV)
HFR Fribourg – Hôpital cantonal - hôpital fribourgeois (HFR) Freiburger Spital
Hôpital du Jura Hôpital du Jura